Mit Spaß und Lernbereitschaft ein guter Schiedsrichter werden

Ein Bericht von Yeray Lopez

Ein Schiedsrichter zu sein bedeutet nicht nur, jedes Wochenende in die Halle zu gehen und ein paar Stunden zu pfeifen. Schiedsrichter zu sein bedeutet, ein Spiel zu beurteilen, ein Handballspiel aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen und mit seinem Schiedsrichterpartner zusammenzuarbeiten.

Seitdem ich hier in Deutschland angekommen bin, habe ich mit vielen erfahreneren Schiedsrichtern pfeifen dürfen. So konnte ich auch für mich selbst in jedem Spiel – von der Landesliga bis zur Oberliga Männer – noch etwas mitnehmen, das mich persönlich weiter gebracht hat.

Am vergangenen Sonntag hatte ich nun die Gelegenheit, das Spiel der mJD des TSV Anderten gegen den TSV Burgdorf mit Jesse, einem sehr motivierten Jugend-Schiedsrichter („JSR“) zu leiten. Er ist erst 14 Jahre alt und will in jedem Spiel etwas lernen und verbessert sich so auch von Spiel zu Spiel. Auch schon nach den wenigen Spielen, die er bisher leiten durfte ist jetzt schon eine gute Spielleitung und viel Potenzial zu erkennen.

Mit meiner Erfahrung ihm auf seinem Weg weiterhelfen zu können, macht umso mehr Spaß, da man ihm ständig anmerkt, dass er sich verbessern möchte. Zudem hat er als Spieler wie auch als Schiedsrichter Spaß am Handball.

So kommt es auch, dass wir uns direkt das nächste Spiel der mJD ROL des TSV Anderten wieder in den Kalender eingetragen haben und auch das gemeinsam angehen werden.