Nicht schön, aber erfolgreich – B1 schlägt Weserbergland

Die B1 durfte am letzten Schultag vor den Ferien nochmal gegen die JSG Weserbergland ran. Ohne Lukas und Jonah, dafür mit Maxi, der aus der B2 aushalf und gleich drei Tore erzielte, wurde es eine zähe Angelegenheit am Eisteichweg. Anderten kam im Angriff nie so wirklich in ein strukturiertes Spiel, rannte sich oft fest und suchte zu oft die Lösung im 1:1 anstatt die Angriffe, wie beim guten Auftritt im Hinspiel, konsequent auszuspielen. Mit viel Laufarbeit gelang es Tammo, der heute die vollen 50 Minuten am Kreis ran durfte, aber immer wieder die freien Räume hinter der Gästeabwehr zu nutzen und kam so am Ende auf stolze 8 Tore. In der Abwehr konnten zum Glück einige Bälle gewonnen werden und auch Jeppe im Tor entschied das Torwartduell, unter anderem mit zwei gehaltenen Siebenmetern, klar für sich. Dadurch hielt der TSV durchgehend die Führung und konnte mit 14:11 in die Pause gehen.

Der zweite Durchgang startete dann deutlich besser. Gegen die nun auf 6:0 umgestellte TSV-Abwehr hatte die JSG zunächst keine Antworten und Anderten setzte sich auf 22:13 (36.) ab. Die Abwehrumstellung der Gäste brachte den TSV dann wiederum in Verlegenheit. Dabei war die Abwehr der JSG gar nicht mal das Problem, sondern eher, dass viele überhastete Abschlüsse aus teils schlechten Wurfpositionen genommen wurden. Dazu kam, dass der TSV in der Abwehr nicht mehr die Konsequenz zeigte wie noch zu Beginn des Abschnitts und so wurde es nochmal unnötig spannend. Richtig knapp wurde es aber nicht mehr, sodass am Ende ein 29:25-Sieg stand.

Mit dem Sieg konnte Anderten Eintracht Hildesheim von Platz sechs verdrängen, was für die Anderter gleichzeitig die bisher beste Saisonplatzierung bedeutet. Jetzt sind erstmal Ferien, bevor es Ende April in den Nachholspielen gegen Misburg und Rhumetal darum geht, diesen Platz zu verteidigen.

Für Anderten spielten: Jeppe Bo Blume (2/3 7m) und Maddox Waßmann im Tor; Maximilian Berninger (3/1), Karl Ringena (2), Hannes Wulf, Knut Stasch (8), Tammo Göldner (8), Jonas Dammann, Bennet Rüther (1), Rouven Otto (3), Sebastian Kupfernagel (2) und Julius Nickel (2)